Laborbegegnungen

Die Laborbegegnungen sind für uns ein Experimentierfeld: Weit über Ideen aus unserem langjährigen musikalischen Schaffen hinaus wird mit Inspirationen aus Naturwissenschaft, Geschichte, Mythologie und Philosophie “gebrodelt”.

Wir sind schon seit längerem der Frage auf der Spur, was „komponierte“ Kunst eigentlich sein soll? Ein Abbild unserer Umwelt, unserer Geschichte? Eine zelebrierte Wissenschaft oder ein Ausschnitt der Natur, wie wir sie erleben? Ist denn Improvisation etwas grundlegend Anderes? Geht es um den Klang an sich, der beim Musizieren naturgemäß nur im Moment entstehen kann? Ist Bewegung immer gleich visualisierter Klang? Welche Geschichte wollen wir überhaupt erzählen mit all dem Handwerk, welches wir als Künstler gelernt haben?

Einige Erklärungsmodelle finden sich in den Episoden der Laborbegegnungen

Kurzbeschreibungen und Links

„die grosse Kugel“ #9: Rituale und Bräuche werden auf ihren genuinen Zweck untersucht. Hierauf verständigt, einigen sich die Protagonisten auf eine individuelle Darstellungsform unabhängig von der Tradition. Diesmal: Weihnachten

„Bude“ #8: Was passiert wenn man einem aus Gewohnheit funktionierendem Ablauf einen Hintergrund hinzufügt, den man selbst zu sehen glaubt? Die reagiert das Gegenüber und was macht das mit uns als Performer?

„Überläufer“ #7: Wirkungen zwischen Wahrnehmung von Innen und Außen – das Publikum wird mit verschiedenen Perspektiven konfrontiert. Und natürlich um Begegnungen von Improvisation, Komposition, Choreografien, die ineinander überlaufen.