Laborbegegnungen

Die Laborbegegnungen sind für uns ein Experimentierfeld: Weit über Ideen aus unserem langjährigen musikalischen Schaffen hinaus wird mit Inspirationen aus Naturwissenschaft, Geschichte, Mythologie und Philosophie “gebrodelt”.

Wir sind schon seit längerem der Frage auf der Spur, was „komponierte“ Kunst eigentlich sein soll? Ein Abbild unserer Umwelt, unserer Geschichte? Eine zelebrierte Wissenschaft oder ein Ausschnitt der Natur, wie wir sie erleben? Ist denn Improvisation etwas grundlegend Anderes? Geht es um den Klang an sich, der beim Musizieren naturgemäß nur im Moment entstehen kann? Ist Bewegung immer gleich visualisierter Klang? Welche Geschichte wollen wir überhaupt erzählen mit all dem Handwerk, welches wir als Künstler gelernt haben?

Einige Erklärungsmodelle finden sich in den Episoden der Laborbegegnungen:

Aktuell bei #7 geht es um Wirkungen zwischen Wahrnehmung von Innen und Außen – das Publikum wird mit verschiedenen Perspektiven konfrontiert. Und natürlich um Begegnungen von Improvisation, Komposition, Choreografien, die ineinander überlaufen.